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Locked DE (Presse): Mehr Autonomie am Arbeitsplatz


Tom Wellige
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Mit der Einführung von Holacracy ersetzt Enreach das klassische Top-Down-Management. Das Organisationsmodell verteilt die Entscheidungsgewalt unter den Beschäftigten. So kann jeder im Unternehmen die Initiative ergreifen und Verantwortung für das eigene Handeln übernehmen. 

 

Rund 70 Prozent der mehr als 1.100 Mitarbeitenden von Enreach in ganz Europa arbeiten inzwischen nach den Prinzipien von Holacracy. Die individuellen Fähigkeiten und Kenntnisse der einzelnen Mitarbeitenden stehen dabei im Sinne des Unternehmenserfolgs und ihrer eigenen Entwicklung stets im Mittelpunkt. Eigeninitiative und proaktives Handeln sind Grundvoraussetzungen. 

 

„Ein wichtiges Merkmal von Holacracy ist der Fokus auf den ‚Purpose‘ der gesamten Organisation. Wo es früher feste Stellenbeschreibungen und Abteilungen mit vom Management vorgegebenen Zielen gab, arbeiten wir jetzt mit Kreisen und Rollen, die alle einen eigenen Beitrag zum Unternehmenszweck liefern. Wie dieser Beitrag geleistet wird, kann jederzeit und von jedem hinterfragt werden. So entstehen bei Bedarf neue Rollen oder Kreise und das Unternehmen verwaltet sich selbst. Titel und Hierarchien spielen keine Rolle mehr“, erläutert Sandra Tuulikki Kröger, die in der deutschen Organisation von Enreach den Bereich Talent Lab sowie die Einführung von Holacracy verantwortet.

 

Schlanke Prozesse und Vernetzung untereinander

 

Holacracy macht transparent, wer wofür zuständig ist, und sorgt für Schnelligkeit und Agilität. Das System der Selbstorganisation ermöglicht es jedem im Unternehmen, Führungsstärke zu zeigen. Niemand muss mehr auf die Zustimmung eines Vorgesetzten warten, sondern darf im Rahmen seiner Verantwortlichkeiten selbst entscheiden. Ist beispielsweise jemand mit seiner Rolle nicht zufrieden, kann er oder sie Änderungsvorschläge machen. Gemeinsam mit den anderen im zuständigen Kreis wird geschaut, inwieweit diese umsetzbar sind. Dabei gilt: „Wenn es dem Unternehmen nicht schadet, dann probieren wir es aus.“ Dadurch bleiben Prozesse schlank, Aufgaben werden rasch erledigt und Beschäftigte arbeiten ohne strenge Hierarchien und eng abgesteckte Kompetenzbereiche gemeinschaftlich zusammen.

 

„Holacracy fördert die Vernetzung der Mitarbeiter untereinander und ist ideal für die ortsunabhängige Zusammenarbeit. Das Organisationsmodell ermöglicht es uns, Veränderungen flexibel abzubilden und unterstützt uns dabei als europäische Unternehmensgruppe noch enger zusammenzuwachsen. Damit sind wir für den Weg in die hybride Arbeitswelt gerüstet“, so Sandra Kröger.

 

Eigenverantwortung kommt gut an – auch bei Bewerbern

 

Das Fazit nach der Holacracy-Einführung bei Enreach fällt positiv aus. Die Möglichkeit, aktiv mitzugestalten, kommt bei Mitarbeitenden gut an: Sie können eigene Stärken besser einbringen und schätzen es, dass Veränderungen an ihren Aufgaben und der Organisationsstruktur nicht mehr nur in den Händen einer kleinen Gruppe liegen. Davon profitiert natürlich auch das Unternehmen, das so für zufriedene Mitarbeiter und eine motivierende, produktive Atmosphäre sorgt.

 

Enreach punktet jedoch nicht nur bei der aktuellen Belegschaft mit der Organisationsform. „Holacracy ist auch ein Alleinstellungsmerkmal in Bewerbungsgesprächen, da nicht viele Unternehmen unserer Größenordnung so organisiert sind. Besonders IT-Spezialisten und hochqualifizierte Fachkräfte wünschen sich eine Position, in der sie sich aktiv einbringen können“, schildert Sandra Kröger ihre Erfahrungen.
 

 

Pressemitteilung auf enreach.de

 

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